Stadtteil Heide-Süd
Halles jüngster Stadtteil
Wohnen in Heide-Süd
Seit Mitte 1998 leben die ersten Anwohner im neuen Stadtteil Heide-Süd, heute sind es knapp 4.000 (Stand: 12/2010). In der Endausbaustufe sollen einmal rund 5.000 Menschen in Heide-Süd zu Hause sein. Als Wohnformen sind in ausgewogener Mischung Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser sowie Doppel- und freistehende Einfamilienhäuser präsent. Die Stadt Halle (Saale) verkauft die erschlossenen Grundstücke in variablen Größen sowohl an Bauträgerfirmen als auch Einzelbauherren.
Zentral gelegen, befindet sich am Helene-Stöcker-Platz der „Marktplatz Heide-Süd“ als Nahversorgungszentrum. Weiterhin sind im Gebiet u. a. ein weiteres Ärztehaus, Altengerechtes Wohnen, ein Café, ein Restaurant sowie ein Fitnessstudio geplant.
Arbeiten in Heide-Süd
Im östlichen Teil des Entwicklungsgebietes entsteht auf einer Fläche von ca. 34 ha der „Technologiepark weinberg campus“. Künftigen Nutzern und Bauherren aus innovativen und technologieorientierten Branchen bietet sich sowohl die Möglichkeit von Sanierung und Umnutzung verschiedener villenartiger Gebäude aus der Zeit der Landesheilanstalt, als auch die Neubebauung auf bereits erschlossenen Neubauflächen.
Mittlerweile haben sich auf dem "weinberg campus" ca. 60 Unternehmen mit mehr als 1.100 Arbeitsplätzen erfolgreich angesiedelt, u. a. die Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH mit inzwischen vier Forschungsgebäuden, die Biozentrum GmbH sowie das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik. Weitere Institute sind im Bau bzw. in Planung, u. a. das Center für Silizium-Photovoltaik der Fraunhofer Gesellschaft.
Forschen in Heide-Süd
Seit 1994 entwickelt das Land Sachsen-Anhalt in Heide-Süd den Naturwissenschaftlichen Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Neben anderen Faktoren waren für die Standortwahl insbesondere die sich ergebenden Synergieeffekte zwischen der Universität und den Unternehmen des Wissenschaftsstandortes „weinberg-campus“ ausschlaggebend. Seit 1994 werden auf dem Universitätsgelände sukzessive die Bestandsgebäude der ehemaligen Heeres- und Luftnachrichtenschule denkmalgerecht saniert und als Unterrichtsgebäude umgenutzt. Der Gebäudebestand wird durch qualitativ hochwertige Neubauten ergänzt, u. a. einem Hörsaalgebäude und der Mensa. Der Naturwissenschaftliche Campus bietet für ca. 3.000 Studenten und Beschäftigte Arbeits- und Lehrräume.
Erholen in Heide-Süd
Bei der Entwicklung von Heide-Süd wird besonderer Wert auf die Wohnumfeldgestaltung gelegt. Zentral im Herzen des Wohngebietes befindet sich der Stadtteilpark ”Grünes Dreieck”. Das bewegte Relief des Parks unterstreicht seine Großzügigkeit, naturnah gestaltete Bereiche mit Schilf- und Binsenvegetation nehmen das Regenwasser der an den Park angrenzenden Wohnbereiche auf. Ein Aussichtshügel gibt den Blick auf die 5 Türme des nahegelegenen Marktplatzes von Halle frei. Verschiedene Spielmöglichkeiten für Kinder runden das Erholungsangebot für Jung und Alt ab. Besonderer Anziehungspunkt ist dabei der 2005 eröffnete Wasserspielplatz.
Der zwischen Heide-Süd und Halle Neustadt gelegene Park ”Weinbergwiesen“ (ca. 60 ha) besitzt darüber hinaus gesamtstädtische Bedeutung. Er verbindet u. a. die Naherholungsgebiete Dölauer Heide und Peißnitz. Seine Funktion als Erholungsgebiet wird durch sportive Nutzungen im südlichen Bereich ergänzt. Bei der Freiflächengestaltung wird besonders auf eine naturnahe Ausstattung geachtet.







