Jahr der Wissenschaft
Jahr der Wissenschaft 2012
Halle hatte sich um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2012“ beworben. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft lobte diesen Titel im vergangenen Jahr zum siebten Mal aus. Trotz unserer sehr guten Bewerbung setzte sich Lübeck am Ende durch.
Aber auch ohne den offiziellen Titel wird es in Halle 2012 das „Jahr der Wissenschaft“ geben. Einige Projekte aus der Bewerbung können dank des Finalpreises in Höhe von 50 000 Euro sofort umgesetzt werden. Andere werden später folgen. Die zahlreichen Veranstaltungen für ein wissenschaftliches Fachpublikum, aber auch populärwissenschaftliche Events sowie Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten, zeugen vom regen halleschen Forscher- und Entdeckergeist in einem breiten Spektrum zwischen Natur- und Geisteswissenschaften.
Dabei werden wir das Rad gar nicht neu erfinden müssen, denn einige Veranstaltungen gibt es nicht erst seit diesem Jahr. Aber mit dem Label „Jahr der Wissenschaft“ wollen wir sie mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Andere Veranstaltungen sind einmalig und heben die Einzigartigkeit der Stadt Halle als Ort der Wissenschaft hervor. So ist die Saalestadt Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“, die im Mai ihr neues Hauptgebäude feierlich einweihen wird. Einige außeruniversitäre Einrichtungen, wie z. B. das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik feiern ihr 20-jähriges Bestehen am Standort Halle und können dabei auf erfolgreiche Forschungstätigkeit zurück blicken.
Das strategische Ziel für das Jahr der Wissenschaft ist es, in unsere Stadt hinein zu wirken, die große Vielfalt an Bildungs- und Forschungseinrichtungen und das Potenzial der Wissenschaft für die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu machen, aber auch schon frühzeitig Kinder und Jugendliche an wissenschaftliches Arbeiten und Denken heranzuführen.
Im Zuge des Bewerbungsprozesses ist in Halle ein enges Partnernetzwerk von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgerschaft entstanden. Dieser hat allen Beteiligten gezeigt, welche Kräfte bei einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wissenschaft freigesetzt werden können. Deshalb war unsere Bewerbung ein voller Erfolg! Die Wissenschaft als größter Arbeitgeber ist Halles Salz der Zukunft. Sie braucht eine lebenswerte und interessante Stadt. Genau hieran wollen die Partner der Bewerbung künftig weiter arbeiten. So werden das Fachforum Politik, das aus Mitgliedern des Stadtrates besteht, und der Lenkungsausschuss, der von Vertretern aus Halles Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gebildet wird, die Stadt auf diesem Wege auch in Zukunft beratend begleiten.





